Freitag, 7. März 2014

Was bisher geschah ...




Mittwoch, 19. Februar 2014. Ganz seltsamer Tag. Und genau so fühlte ich mich auch. Seltsam. Komisch. Sonderbar. UNWOHL. Am Abend explodierte dann die Bombe. Urplötzlich fiel mir das Atmen schwerer und schwerer. Ich wischte mir kalten Schweiß von der Stirn, während der Muskel in meiner Brust wie wild gegen meinen Brustkorb hämmerte. Gar nicht gut, erkannte selbst so ein Anti-Schnelldenker wie meine Wenigkeit; gefolgt von einem ganz hässlichen Wort: Herzinfarkt. Moment mal, ich und Herzinfarkt? Kann doch gar nicht sein ... oder? So geht es wahrscheinlich vielen. Der falsche Stolz, genau. In dem Moment schiss ich aber auf den falschen Stolz. Der würde mir nichts nützen, wenn aus der Kurzatmigkeit tatsächlich ... Darum rasch den Notarzt gerufen. Ab in die Klinik. Stundenlange Tests, bis spät in die Nacht. Herz, Lunge, Arterien, weiß der Geier. Das Ergebnis: Lunge einwandfrei (trotz regelmäßiger Teerung - inzwischen bedeutend unregelmäßiger!), starkes Herz, alles okay soweit.
Was war es aber dann?
Zu hoher Blutdruck. VIEL zu hoher Blutdruck. Ein Zusammenspiel aus vielen Faktoren - UND einem dramatischen Kaliummangel. Häh? Genau. Jedenfalls landete ich erst mal in der Notaufnahme (und genoss es auf sonderbare Weise; die Stille, das bequeme Bett - ich schlief so gut und tief wie schon lange nicht mehr) und danach für 5 weitere Tage in einem "normalen" Krankenzimmer - zur Beobachtung. An dieser Stelle übrigens vielen lieben Dank für die netten Genesungswünsche; via Facebook und anderswo. Ihr seid die Besten. Wisst ihr aber schon, gell?
Un' nu? Reha - gewissermaßen. Sehr viel Bewegung, jede Menge bunte Pillen - und hoffen, den verdammten Blutdruck in vernünftigere Bahnen zu lenken. Ich bin überzeugt, ich werde es schaffen, trotzdem kann ein bisschen Daumendrücken nicht schaden.
Meanwhile ...
... ist die eBook-Version jenes Ziegelsteins erschienen, der sich Diabolos MMXIV nennt (und meine Short Story Hunger beeinhaltet; nur so nebenbei erwähnt ...). Alle Ungeduldigen können gerne >>hier<< zugreifen und sich später respektive in Kürze das eigentliche Buch abgreifen. Am Besten direkt auf dem Marburg-Con Ende April. Ich werde da sein. Ich werde eure frisch ersteigerten Bücher verschandeln. Auch ohne zu fragen ;-)
Apropos: Marburg, Leipzsch? Wer entweder auf besagter Con beziehungsweise auf dem anstehenden Leipziger Buchmesse anwesend sein wird (letztere ohne moi), der sollte UNBEDINGT am Stand des Luzifer-Verlags vorbeischauen, El Jefe Steffen Janssen die Hand drücken (oder Knuddeln) und ihm für seine hervorragende Arbeit danken. Bestimmt wird er euch dann solch ein dermaßen geiles Kinoplakat aushändigen; eine weiteres Meisterwerk von Meistermacher Timo Kümmel:





Foto

Der Hammer, oder? Und das Beste kommt kommt vor dem Schluss! ABER: Sollte ich in Marburg keins von diesen Dingern kriegen, weil ausgerechnet IHR mir das letzte Exemplar direkt vor meiner Nase weggeschnappt habt ... hab ich eben Pech gehabt.
Sonst noch was?
Die aktuellen Statusdaten vielleicht:
- Roman: abgeschlossen, z. Zt. in finaler Überprüfung des Autors
- Übersetzung: ca. 60 Prozent abgeschlossen
- Novelle: ca. 75 % Prozent abgeschlossen, sofern der Autor nicht schon wieder einen auf Episch   macht
- Kurzgeschichte (Krabbelzeug): begonnen
- Kurzgeschichte 2 (noch namenlos): begonnen
- Kurzgeschichte 3 (ebenfalls noch namenlos): kurz vorm ersten Drittel
So viel dazu.
Noch was?
Aber natürlich: Die Nominierungen des Vincent Preis 2013! Lest selbst:

1. Bester deutschsprachiger Roman
- Arthur Gordon Wolf: Katzendämmerung - Die rote Göttin (Luzifer-Verlag)
- Jörg Kleudgen: Saburac (Goblin Press)
- Michael Dissieux: Die Saat der Bestie (Luzifer Verlag)
- Stefanie Maucher: Fida (Luzifer Verlag)
- Vincent Voss: Töte John Bender! (Luzifer Verlag)

2. Bestes internationales Werk
- Adam Nevill - Der letzte Tag (Heyne)
- Bentley Little: Haunted (Voodoo Press)
- Brian Keene: Leichenfresser (Festa Verlag)
- Joe Hill: Christmasland (Heyne)
- Stephen King: Dr. Sleep (Heyne)

3. Beste deutschsprachige Kurzgeschichte
- Antje Ippensen: Tintige alte Welt (Zwielicht 3)
- Arthur Gordon Wolf: Das Engels-Fresko (Horror-Legionen)
- Carmen Weinand: Freakbook (In Dir)
- Marcus Richter: Rex nemorensis (Zwielicht 3)
- Torsten Scheib: Illusionen (Horror-Legionen)
- Vincent Voss: Eine kurze Geschichte über den Tod und den Untod (Diabolos)

4. Beste Graphik aus dem deutschsprachigem Raum
- Benswerk Maskenhandlungen
- Björn Ian Craig: Zwielicht 3
- Crossvalley Smith: Düstere Pfade
- Dirk Baumert: Rock-and-Roll-Zombies aus der Besserungsanstalt
- Jessica Dean: Diabolos
- Michael Schubert: Haunted
- Timo Kümmel - Das Schloss

5. Beste deutschsprachige Anthologie/Kurzgeschichtensammlung/Magazin
- Constantin Dupien (Hrsg.): Mängelexemplare (Buchlader Verlag)
- Dr. Nachtstrom (Hrsg.): Horror Legionen (Amrun Verlag)
- Malte S. Sembten: Maskenhandlungen (Golkonda)
- Michael Schmidt (Hrsg.): Zwielicht 3 (Saphir im Stahl)
- Steffen Janssen (Hrsg.): Diabolos (Luzifer Verlag)

6. Bestes deutschsprachiges Hörspiel/Hörbuch 
- Andre Wegmann & Markus Winter - Dark Mysteries 6: Kutna Hora - Kreaturen des Zorns (Winterzeit)
- H. P. Lovecraft & Marc Gruppe - Gruselkabinett 78: Das Ding auf der Schwelle (Titania Medien)
- Marco Göllner - Dorian Hunter 22.1+22.2: Esmeralda - Verrat (Zaubermond Audio)
- Robert Louis Stevenson & Marc Gruppe - Gruselkabinett 72: Markheim (Titania Medien)
- Tobias Bachmann - Die fehlende Stunde (Höroskop)

7. Sonderpreis
- Bernd Rothe für verlegerische Tätigkeiten
- Horror Factory
- Joachim Körber und Edition Phantasia
- Team des Marburg-Con
- www.horror-forum.com

Falls es euch entgangen sein sollte: Ich bin wieder nominiert! Beste Kurzgeschichte, Illusionen! Hab's sogar noch fett markiert (was heißt hier, "wollen wir gar nicht ..." Okay.)! Ohne die großartigen Leistungen meiner sehr geschätzten KollegInnen schmälern zu wollen, ABER ihr könnt selbstredend für mich voten. Denn diesmal zeige ich mich ein wenig angriffslustig und - Schluck - sogar ehrgeizig (Blutdruck; ich weiß). Nach dem 7. und 2x dem 2. Platz WILL. ICH. DIESES. DING. GEWINNEN. Erster Platz, capisce?
Und wenn nicht ...
... Pech gehabt.
Details und wie man bei der finalen Abstimmung mitmachen kann, findet ihr auf dem Blog des Vincent Preis.
Und in der Zwischenzeit ladet ihr gefälligst die 61. Ausgabe der wie immer grandiosen Cthulhu Libria runter und genießt die kompentent-kurzweilige Mischung aus Stories, Rezensionen und Berichten.
Das war's jetzt aber wirklich. Außer ...
... weißes Duplo hat die gleiche Suchtwirkung wie Koks.
... Pharrell Williams' Song Happy ist ein Ohrwurm der schlimmsten Sorte. Nie wieder werde ich mir
die Oscars anschauen. Bäh.
... Rush haben kein neues Studioalbum veröffentlicht. Nicht mal eine Live-CD. Oder ein neues Shirt. Oder einen Schlüsselanhänger. Aber das nur mal so am Rande.

See ya next time!







 

Kommentare:

  1. Gute Besserung, Torsten! Falls es ein Trost ist: Bei uns in der Verwandtschaft gibt's einige mit Blurhochdruck, die das medikamentös tatsächlich recht gut im Griff haben.

    Glückwunsch zur Nominierung!

    Bei deinen Statusdaten vermisse ich die Diabolus-in-musica-Antho - verfolgst du das Projekt noch weiter?

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  2. Auch von mir gute Besserung! Du weißt ja: Weniger Salz, ein gutes Wasser und viel Bewegung an frischer Luft.
    Ist gut für die Gesundheit und draußen kommen auch die Inspirationen!

    Und an dieser Stelle Glückwunsch zu deiner Nominierung!

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